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In Rot zwei goldene Schrägbalken, im Ganzen überdeckt von einem wachsenden, polygonalen schwarzen Kirchengebäude mit silbernen Fensteröffnungen; diesen aufgelegt ein silbernes Schildchen mit einem durchgehenden schwarzen Balkenkreuz.
Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt zu begründen:
Als bedeutendstes Bauwerk des Ortes gilt die von Balthasar Neumann 1730 erbaute Kirche des ehem. Klosters Holzkirchen, das bereits unter Karl dem Großen im Jahre 775 dem Bistum Fulda übergeben worden war. Diese frühen Besitzverhältnisse werden im Gemeindewappen durch das fuldasche Kreuz angedeutet, das der Silhouette der Portalseite der Klosterkirche aufgelegt ist. Der Kirchenbau erfolgte seinerzeit unter Propst Bonifaz von Hutten, einem Bruder des damaligen Fürstbischofs Chr. von Hutten, worauf nach ausdrücklichem Wunsch der Gemeinde durch das Familienwappen – in Rot zwei goldene Schrägbalken – hingewiesen wird.
Die Gemeinde Wüstenzell wurde am 16.02.1978 von der Regierung von Unterfranken die Zustimmung zur Annahme eines Wappens erteilt:
Die Wappenbeschreibung lautet hierin nach Vorschlag der Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns wie folgt:
„Geteilt von Silber und Blau; oben ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, unten eine silberne Rose“
Der Ort war im hohen Mittelalter Bestandteil des Territoriums der Reichsabtei Fulda, in deren Rechte als Grundherren später die Grafen von Wertheim eintraten. Sie errichteten in Wüstenzell eine Zollstätte. Im Hinblick auf die ortsgeschichtlichen Verhältnisse in früher Zeit wurden in das Wappen das Fuldaer Kreuz und die Wertheimer Rose aufgenommen.
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